Im Sitzen
geht mehr.
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dich in Bewegung,
ohne dich aufzuhalten.

Warum macht ein Bürotag müder als Sport?

Im Durchschnitt sitzen wir bis zu zehn Stunden am Tag.* Nicht weil wir es unbedingt wollen, sondern weil Arbeit und Freizeit es uns vorgeben.

Bildschirmarbeit, Meetings, Lesen oder Gaming:

Der Kopf arbeitet auf Hochtouren – der Körper dagegen auf Sparflamme.

Am Ende eines sitzlastigen Tages stehen wir auf, fühlen uns müde und träge.

Nicht, weil zu viel passiert ist.
Sondern, weil zu lange nichts passiert ist.

Die Lösung dieses Problems scheint einfach: mehr Sport. Aber ist sie das wirklich?

Ein Mann mit hellblauem Hoodie und Brille, der sich die Hand vor den Mund hält und gähnt

* Quelle. DKV Report 2025

Kann Sport zehn Stunden Sitzen ausgleichen?

Um unsere tägliche Bewegungslosigkeit auszugleichen, lautet der gängige gesellschaftliche Konsens: Mehr Sport!

Also powern wir uns für ein paar Stunden pro Woche aus. Gehen joggen, schwimmen oder heben Gewichte im Gym.

Doch mit ein paar Stunden Sport pro Woche gleichen wir 50 Stunden bewegungslose Sitzzeit nicht aus.

Wir spüren: Der Körper braucht mehr als das.

Bewegung ist keine Zusatzmaßnahme, sondern eine Voraussetzung.

Der menschliche Körper kennt hauptsächlich zwei Arten von Bewegung:

Die relativ kurze intensive Belastung.

In der Forschung wird diese Form der Bewegungsbelastung als hochintensive sowie moderatintensive physische Aktivitätsebene, kurz HPA und MPA bezeichnet. Dieses Belastungsniveau erreichen wir meist durch Sport, Training sowie intensivere Bewegung wie beispielsweise schnelles Gehen.

Die leichte kontinuierliche Bewegung im Alltag.

Das, was in der Forschung als niedrigintensives physisches Aktivitätsniveau, kurz LPA, bezeichnet wird, umfasst einfache Bewegungen, die wir oft unbeachtet im Alltag ausführen: in die Hocke gehen, etwas vom Boden aufheben, nach einem Stift greifen oder sich nach etwas strecken. Diese Bewegungsebene wird durch unseren modernen, vom Sitzen dominierten Alltag drastisch eingeschränkt. Dabei ist die LPA-Ebene für unser Wohlbefinden enorm wichtig, weil sie dazu beiträgt, grundlegende Muskel- und Kreislauffunktionen in Gang zu halten.

Wie wichtig die LPA-Ebene ist, zeigt ein Blick in die Menschheitsgeschichte, wo das Sitzen selbst lange Zeit noch mit Aktivität verbunden war. Jäger und Sammler hockten oder knieten auf dem Boden, was mehr Muskelaktivität erfordert als das heutige Sitzen auf einem Stuhl. Dass dieses Muster bis heute relevant ist, zeigen die Hadza, eine Volksgruppe in Tansania, die noch in einer traditionellen Jäger-und-Sammler-Kultur lebt: Trotz ähnlich langer Ruhezeiten wie heutige Büroarbeitende weisen sie deutlich weniger typische Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder chronische Rückenschmerzen auf.*

Genau diese niedrigintensive Bewegung ist essenziell für unser Wohlbefinden.

Pyramidendiagramm zur körperlichen Aktivität mit vier Stufen: PASSIV (grau), LPA (grün), MPA (orange) und HPA (rot), Gesamtwert 40,5 MET-h.

* Quelle. Raichlen DA et al., PNAS, 2020

Was Stillstand uns jeden Tag kostet

Wie wichtig niedrigintensive Bewegung für uns ist, wurde auch von der Forschung erkannt: Nicht die fehlenden Stunden Sport machen uns krank, sondern die zehn Stunden pro Tag, in denen wir uns kaum bis gar nicht bewegen:

Weniger Energie

Der Stoffwechsel fährt in den Sparmodus. Müdigkeit am Nachmittag ist kein Koffeinmangel oder eine Alterserscheinung – es ist Bewegungsmangel.

Verminderte Konzentration

Wer stundenlang stillsitzt, verliert nicht nur Energie, auch die Konzentrationsfähigkeit lässt schneller nach: Ohne Muskelaktivität verlangsamt sich die Durchblutung, was wiederum die geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigt.

Eingeschränkte Regulation

Schlechte Werte im Bereich Blutzucker, Blutfette und Blutdruck sind oft die Konsequenz eines ungesunden Lebensstils, der mit zu wenig Bewegung einhergeht. Der Körper benötigt über den Tag verteilt viele Bewegungsreize, vor allem im niedrigintensiven Aktivitätsbereich, um seine Grundfunktionen aufrechtzuerhalten.

Diese Erkrankungen und Symptome sind nicht unvermeidbar. Sie sind Konsequenzen eines vom Sitzen geprägten Alltags, die vermeidbar wären.

Unser Körper braucht, was bisher fehlt:
leichte und durchgängige Bewegung – jeden Tag, zu jeder Zeit.

Wie bewegt ist Ihr Tag wirklich? Finden Sie es heraus

Drei Profile. Drei Realitäten.

Die Pyramide zeigt die drei Bewegungsebenen HPA, MPA und LPA: Bei den Hadza, die trotz langer Ruhezeiten kaum unsere westlichen  Zivilisationskrankheiten wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen kennen, ist vor allem die leichte Bewegungsebene (LPA) stark ausgeprägt; bei der Nutzung von MovWing® ist diese Ebene ähnlich stark vertreten. Wie sieht Ihr persönliches Bewegungsprofil aus?

▸ Interaktiv: Geben Sie Ihr Werte ein – die Pyramide passt sich sofort an.

So funktioniert die Bewegungspyramide

Die Fläche zeigt Ihre Tagesaktivität in MET-Stunden. MET zeigt an, wie viel Energie der Körper im Vergleich zur Ruhe verbraucht. Unter 1,5 MET ist der Körper kaum aktiv, das bedeutet, Muskeln und Kreislauf bleiben weitgehend im Standby-Modus.

  • Rot (HPA): Sport, über 6 MET
  • Orange (MPA): zügiges Gehen, 3–6 MET
  • Grün (LPA): MovWing/ z. B. langsames Gehen, 1,5–3 MET
  • Grau: Passiv, z. B. Sitzen, unter 1,5 MET

Nicht die hoch- oder moderatintensive Bewegung (rot/orange) ist ausschlaggebend, sondern die grüne Mitte: das niedrigintensive Bewegungsfundament.

Ihr Ergebnis überrascht Sie? Viele Menschen überschätzen, was Sport leistet, und unterschätzen, was stundenlanger Stillstand im Sitzen uns körperlich Tag für Tag kostet.

Gerade im Arbeitsalltag ist Sitzen jedoch oft unvermeidbar. Wenn Sitzen unvermeidbar ist, muss also das Sitzen selbst beweglich werden.

Was wäre, wenn Sitzen wie Gehen wäre?

Im Sitzen geht mehr

Die Natur hat das Prinzip längst gelöst.
Wir haben es übertragen

MovWing® eröffnet eine neue Kategorie: gehkinematische Sitzsysteme.

Wenn Sitzen unvermeidbar ist, muss das Sitzen selbst beweglich werden. Der Gedanke dahinter ist einfach: Sitzen soll sich nicht starr anfühlen, sondern eine leichte und natürliche Bewegung zulassen – ähnlich wie beim Gehen. Gerade beim Gehen entsteht eine fließend-rhythmische, niedrigintensive Hüftbewegung durch das Zusammenspiel von Becken, Gelenken und Gewichtsverlagerung.

MovWing® folgt dem Prinzip der Natur

und ist die erste Umsetzung eines gehkinematischen Sitzsystems. Der Unterschied zu anderen Sitzlösungen liegt hier im Drehpunkt: Bei herkömmlichen Bürostühlen liegt dieser meist unterhalb der Sitzfläche. Dadurch entstehen Bewegungen, die der natürlichen Beckenbewegung eher entgegenlaufen. Bei MovWing® liegt der Drehpunkt oberhalb der Sitzfläche, im Bereich der oberen Lendenwirbelsäule. Dadurch bewegt sich die Sitzfläche nicht wie eine klassische Wippe oder Schaukel, sondern pendelartig-rotierend nach vorne, nach hinten und zur Seite.

Diese flexible Kinematik ermöglicht eine sanfte, kreisende Beckenbewegung beim Sitzen, ähnlich wie beim Gehen. Die Rücken- und Kopfhaltung bleibt dabei stabil. Schon kleine Alltagsbewegungen wie Tippen, Greifen oder Gewichtsverlagerungen reichen aus, um die Kinematik zu aktivieren. Wer sich eine großflächigere Muskelaktivierung wünscht, kann diese durch ein bewusstes Hüftkreisen noch verstärken. Das geschieht ganz ohne Übung und unabhängig von Fitnessgrad oder Alter.

So entsteht eine dauerhaft niedrigintensive Bewegung genau dort, wo sie im modernen Alltag oft fehlt – während des Sitzens.

Mühelos. Kontinuierlich. Unaufdringlich.

Nicht als Ersatz für Sport, sondern um eine verlorene, für unsere Körperfunktionen essenzielle Bewegungsebene wieder zu aktivieren.

* Quelle. Kuster RP et al., Physiological motion axis for the seat of a dynamic office chair. Ergonomics, 2016

MovWing® ist aus einer einfachen Beobachtung heraus entstanden

Unser Alltag fordert den Kopf, doch der Körper bleibt dabei oft stundenlang unbewegt. Bewegung ist dabei keine Zusatzmaßnahme, sondern Voraussetzung für körperliche und geistige Stabilität.

Aus dieser Erkenntnis heraus entstand MovWing®. Technisch übersetzt wurde der Ansatz von den Erfindern und Gründern Franz Ehrenleitner und Prof. Reiner Bührer.

„Wenn Sitzen wie Gehen ist, dann haben wir es geschafft.“

Vorstellung Franz Ehrenleitner

Franz Ehrenleitner, Jahrgang 1959, ist Entwicklungsingenieur mit über 30 Jahren Erfahrung in der Kinematik – konkret in der Robotik, wo er sich mit präziser Bewegungsmechanik beschäftigt. Bis zu seinem 40. Lebensjahr leitete er die mechanische Entwicklung eines mittelständischen Unternehmens. Daraus resultierende Nebeneffekte waren 12 bis 16 Stunden reine Sitzzeit am Tag mit weniger als 2.000 Schritten.

Das erschreckende Ergebnis: Zunahme auf rund 130 Kilogramm Körpergewicht, Verdacht auf Herzinfarkt sowie ein Hörsturz. Er zog die Notbremse, gründete ein eigenes Ingenieurbüro und zog 2004 in den Nordschwarzwald. Innerhalb kurzer Zeit nahm er 40 Kilogramm ab und bewegte sich wieder regelmäßig. Doch 2020 kehrten die Beschwerden zurück. Hüftschmerzen, Hexenschuss – Joggen war so nicht mehr möglich. Langsam setzte die Erkenntnis ein: Das Problem war nicht zu wenig Bewegung, sondern das zu lange Stillsitzen.

Als Ingenieur übertrug er sein Wissen über die Hüftbewegung beim Gehen auf eine neue Kinematik für einen Bürostuhl – eine Idee, die in der langjährigen Zusammenarbeit mit Prof. Reiner Bührer ihren Ursprung hat. Im April 2021 saß er zum ersten Mal auf dem ersten MovWing® -Prototypen. Er montierte Winkelsensoren, verglich Daten: 45 Minuten auf dem MovWing® entsprechen in etwas einem Kilometer Gehen. Die Hüftschmerzen verschwanden – Jogging war wieder möglich.
MovWing® entstand aus einem sehr persönlichen Weg und einer Überzeugung heraus, dass Bewegung dorthin zurückgehört, wo heute Stillstand herrscht: in den vom Sitzen geprägten Alltag.

Vorstellung Prof. Reiner Bührer

Prof. Reiner Bührer lehrt an der Hochschule Pforzheim im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen. Mit Franz Ehrenleitner verbindet ihn eine langjährige berufliche Zusammenarbeit. Im Jahr 2008 gründeten beide die EB-invent GmbH, aus deren gemeinsamer Entwicklungsarbeit auch MovWing® hervorging. Im Nebenamt unterstützt Prof. Reiner Bührer die EB-invent GmbH als Gesellschafter und Beirat. In dieser Funktion berät er Franz Ehrenleitner bei technischen und strategischen Fragestellungen und begleitet die Weiterentwicklung neuer Ideen und Konzepte als Sparringspartner.

Bild der beiden Gründer in das MovWing-Logo eingebunden. Links: Franz Ehrenleitner. Rechts Dr. Reiner Bührer

Gemessen. Nicht versprochen

Franz Ehrenleitner, Erfinder und Entwickler von MovWing®, nutzt das Prinzip der dynamischen Sitzbewegung seit 2018 täglich während der Arbeit.

Über 17 Jahre hat er seine Blutwerte und Vitalzeichen dokumentiert – mit regelmäßigen Laborwerten und Garmin-Langzeitdaten.

 

Individuelle Langzeitbeobachtung – Kein Heilversprechen.
Es handelt sich hier um eine dokumentierte Langzeitbeobachtung, ohne Heilversprechen und ohne Nachweis einer Ursache-Wirkungs-Beziehung.

Daten: Garmin-Langzeitmonitoring + dokumentierte Laborwerte 2008-2025

~2000
Rauchstopp, Gewichtsreduktion von 133 auf 93 kg

2004
Beginn tägliches Gehen (sportlich intensiv)

2008
Blutwerte erreichen Plateau – trotz zehn Jahren sportlichen Gehens keine wesentliche Verbesserung

2018
Beginn des dynamischen Sitzens mit dem Vorgängermodell „Wokker“

2022
Umstieg auf MovWing®

2020-2025 Biomarker-Shift: 
HDL-Cholesterin ↑ – der Schutzfaktor für die Gefäße steigt; Triglyceride ↓ – die Blutfette sinken;
CRP ↓ – der Entzündungsmarker normalisiert sich;
Ruhepuls 48 bpm – ein Wert, der sonst bei Ausdauersportlern gemessen wird.

Wir verkaufen keine Stühle

Wir helfen Herstellern von Stühlen, diese nach dem MovWing®-Prinzip zu bauen. Mit dem Ziel, Menschen eine Möglichkeit zu bieten, sich das zurückzuholen, was ihnen die moderne Arbeitswelt genommen hat: sich auch während der unumgänglichen Sitzzeit zu bewegen.

Die patentierte MovWing®-Kinematik wird als Lizenz an Hersteller vergeben, die sie in ihre Produkte integrieren. Erste Stühle kommen Anfang 2027 auf den Markt.

 

Sie sind Hersteller und möchten die MovWing®-Kinematik in Ihre Produkte integrieren? Schreiben Sie uns kontakt@movwing.de

IRION GmbH, Bad Teinach-Zavelstein

Präzisionsfertigung seit 1926. Spezialist für Schweißbaugruppen und Metallverarbeitung. Mit MovWing® erschließt IRION ein komplett neues Geschäftsfeld und baut künftig eigene Bürostühle auf Basis der MovWing®-Technologie.

 

ROVO Chair / Völkle Bürostühle GmbH Loßburg, Schwarzwald

Ergonomische Bürostühle seit 1964. Über 60 Jahre Erfahrung in Stuhlentwicklung und eigener Fertigung in Deutschland. ROVO integriert die MovWing®-Technologie in sein bestehendes Stuhlprogramm.

Im Sitzen geht mehr! Finden Sie es heraus

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Kontakt

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